Lehrplan21

Die Pulpe wird aus Altpapier und/oder Zelluloseplatten hergestellt, indem beides in Stücke gerissen und anschliessend in warmem Wasser eingeweicht wird. Nach Bedarf werden Kartoffelstärke und Kreidepulver (für ein weisseres Ergebnis) beigemischt. Die Mischung wird püriert.
Tipp: Je grösser der Wasseranteil der Pulpe, desto dünner wird das Papier.

Bevor mit dem Papierschöpfen begonnen wird, werden die Arbeitsflächen «wasserfest» eingekleidet und Handtücher bereitgelegt.

Die fertige Pulpe wird in einem grossen Wasserbecken verrührt. Anschliessend wird der Schöpfrahmen eingetaucht und waagerecht aus dem Wasser gezogen. Die Pulpe kann im Rahmen dekoriert werden. Danach wird entweder ein Lappen oder der zweite Rahmen daraufgelegt und das Wasser vorsichtig herausgedrückt. Das Papier wird langsam aus dem Rahmen auf ein Handtuch gekippt.

Ist das Papier trocken, wird es gebügelt (Backpapier darüberlegen) und nach Wunsch mit einer Gelatine-Mischung überpinselt.

Nach dem Trocknen der Gelatine Mischung kann das Papier nach Herzenslust bemalt und weiterverarbeitet werden.
Das geschöpfte Papier kann nicht nur zum Beschreiben, sondern auch für Bastelarbeiten verwendet werden – zum Beispiel für das Gestalten von Karten, Gutscheinen, Buchzeichen, Anhängern oder auch zum individuellen Verzieren von Geschenkschachteln.



